10 Erfolgsfaktoren für eine gute ERP-Einführung

Symbolfoto zu ERP-Einführung

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Rechtzeitig starten. Bevor der Druck zu groß wird.

Das ERP-System ist das Herzstück, über das fast alle Prozesse laufen.

Vermeiden Sie die Not-Operation!

Sie brauchen Zeit für:

  • Saubere Definition der Anforderungen (grob)
  • Einbeziehung aller relevanten Personen/Abteilungen
  • Umsetzung (Programmierung, Konfiguration …)
  • Schulungen und Testbetrieb
  • Pufferzeit für eventuelle Projektverzögerungen

Schon nächste Woche kann folgendes passieren:

  • Wichtiger Kunde springt ab oder fängt an zu suchen.
  • Teure Fehler in der Verrechnung
  • Neue Kunden kommen nicht.
  • Administrativer Aufwand explodiert.
  • Unstimmigkeiten trüben Arbeitsklima
  • Qualität leidet unter hastiger Last-Minute-Lösung.

Kommunizieren Sie klar!

  • Sie müssen nicht jede Lösung bereits kennen
  • Stehen Sie zu Fehlern – Sie suchen eine Lösung
  • Stellen Sie Fragen, wenn Ihnen etwas unklar ist
  • Kommunizieren Sie Bedenken
  • Communication is Key!

Mit einem realistischen Budget rechnen:

Einige Kosten stehen vielleicht noch nicht im Angebot:

  • Zusätzliche Anpassungen, die erst später bekannt werden.
  • Laufendes Projektmanagement beim Anbieter
  • Kosten für Mitarbeiter Schulungen
  • Kosten für laufenden Support, vor allem in der Einführungsphase
  • Kosten für Ihre internen Mitarbeiter (Projektleiter, Arbeitszeit Schulungen …)
  • Sonstige Überraschungen

=> Verdoppeln Sie zumindest die REINEN LIZENZKOSTEN (noch ohne interne MA-Kosten)!

JA, ERP kann kostspielig sein, aber die Risiken von „nächster Woche“ sind weit teurer.
Im Optimalfall sind für alle Aufwände außerhalb der Lizenzkosten realistische Schätzungen aufgeführt.

Klare Projektverantwortliche definieren:

  • Letztentscheidung über Umsetzungsdetails
  • Ansprechpartner für eventuelle Fragen
  • Prioritätensetzung
  • Organisation von Terminen usw.
  • Organisation der Endabnahme und Tests im eigenen Unternehmen

Es kann auch ein kleines Team aus den Abteilungen sein, aber dann mit klar abgegrenzten Bereichen.

Die verantwortlichen Personen sollten dann volle Entscheidungskompetenz für Ihren Bereich haben.

-> Widersprüchliche Meldungen vermeiden!

Projektverantwortliche sollten in der Unternehmenshierarchie möglichst hoch oben stehen.
ERP Einführung ist Chefsache!

Entscheidungskompetenz! Muss aber auch die Zeit dafür haben!

Alle betroffenen Abteilungen rechtzeitig integrieren:

  • Die Mitarbeitenden „an der Front“ kennen die tatsächlichen Abläufe am besten. Auch die Sonderfälle.
  • Sie kennen und haben auch Ängste und Widerstände, die rechtzeitig Beachtung finden wollen.

Also, binden Sie Ihr Team von Anfang an ein!
Am besten bereits bei der Erstdefinition der Anforderungen!

Um die eigenen Geschäftsprozesse zu verstehen. Was wird wo wann gemacht?

Viele Abläufe sind gedanklich automatisiert und „implizites“ Wissen.
Die richtigen Personen setzen es automatisch um.

  • Welche Art von Daten erfassen wir überhaupt und an welcher Stelle?
  • Wie fließt Information von A nach B? 
  • Was ist mit den „Sonderfällen“?
  • Haben wir alle notwendigen Auswertungen?

Wesentlich ist auch, nicht nur die Prozesse zur Erfüllung der Kundenaufträge ansehen.
Auch Hilfsprozesse können wichtig sein!

Ohne Workshop kein Projektstart!

Führen Sie unbedingt einen gemeinsamen Workshop mit zumindest einem Anbieter zur genauen Klärung der Anforderungen durch!

Lange Pflichtenhefte alleine reichen nicht. Sie können nur die Grundlage für eine Diskussion sein.

Ein Vor-Ort Workshop hat viele Vorteile:

  • Es gibt weniger Missverständnisse. Details können sofort geklärt werden.
  • Der Anbieter kann bessere Fragen stellen und eigene Ideen besser einbringen.
  • Alternative Lösungsvorschläge können diskutiert werden, die die Ziele vielleicht sogar besser und einfacher verwirklichen.
  • Die persönliche Beziehung der Mitarbeiter bei beiden Partnern wird um vieles besser.

Dem gegenüber steht ein etwas höherer Aufwand für Anreise usw., der aber im Projektablauf sehr schnell wieder eingeholt wird 

Schaffen Sie ausreichend interne Kapazitäten!

Sie benötigen Zeit und Ressourcen für folgende Bereiche:

Projektmanagement:

  • Definition der Anforderungen, Verstehen der eigenen Abläufe
  • Implizites Wissen in explizites Wissen umwandeln
  • Regelmäßige Kommunikation mit dem Dienstleister. Fragen beantworten
  • Laufendes Testen von gelieferten Funktionen (agiles Vorgehen)

Lange Pflichtenhefte haben viele Nachteile:

  • Klares Detailwissen ist am Anfang oft gar nicht vorhanden.
  • Projekt ist im Detail nicht vorhersehbar.
  • Anforderungen ändern sich im Projektablauf.
  • Oft gibt es Missverständnisse zwischen Kunde und Dienstleister.
  • Das Projekt wird starr umgesetzt.
  • Feedback zum Kunden erst ganz am Ende, wenn alles fertig ist.

Daher setzt man heute verstärkt auf agile Methoden:

  • Am Anfang steht nur eine grobe Projektbeschreibung.
  • Details werden während der Entwicklung direkt mit dem Kunden besprochen.
  • Schnelles Feedback mit Teilfunktionen.
  • Das Projekt startet mit den wichtigsten Basisfunktionen und wird dann laufend verfeinert.
  • Funktionen können im Projektablauf vollkommen geändert werden.
  • Neue Funktionen können integriert werden, während man andere Funktionen vielleicht vollkommen fallen lässt.

Das hat folgende Vorteile:

  • Keine „Diplomarbeit“ zu Beginn notwendig
  • Laufender Informationsaustausch zwischen Kunde und Auftragnehmer
  • Hohe Flexibilität im Projekt
  • Auftretende Probleme werden schnell erkannt und gelöst
  • Prioritäten können laufend verändert werden
  • Deutlich höhere Qualität
  • Planung in kurzen Zyklen von 1-2 Wochen (Sprints)

Das Problem dabei:
Fixpreisangebote sind mit agilem Vorgehen schwer vereinbar – „Agiler Fixpreis“.

Während des Projekts sollte unbedingt regelmäßige Projektkommunikation mit dem Anbieter betrieben werden!

Warum?

  • Um Fehlentwicklungen und Missverständnisse rasch zu erkennen und zu verhindern.
  • Um Fragen zu stellen.
  • Um Feedback zu bereits umgesetzten Teilen zu geben.
  • Klare E-Mail-Kommunikation ist „schwierig“ => Reden ist verständlicher.

Format:

  • z. B. eine zweiwöchige Frequenz

Teilnehmer:

  • Zumindest die Projektleiter

Die Testphase ernst nehmen – Parallelbetrieb

Der Parallelbetrieb:

  • Sollte mindestens eine Woche dauern, besser noch länger.
  • Es sollten möglichst alle Geschäftsfälle parallel abgewickelt werden, d. h. im alten und im neuen System.

Wenn der volle Parallelbetrieb nicht möglich ist:

  • Dann Geschäftsvorfälle „clustern“. Gleiche Fälle zusammenfassen.
  • In jedem Cluster zumindest einen Ablauf vollständig im neuen System durcharbeiten.
  • Gute Clusterung ist absolut notwendig. Damit Sonderfälle nicht irrtümlich übersehen werden.

Das Projekt geht nach der Einführung weiter:

Nach dem Projekt ist oft vor dem nächsten Projekt!

Eine schnelllebige Zeit erfordert häufige Anpassungen:

  • Neue Bereiche verstärkt automatisieren
  • Abläufe optimieren
  • Neue Produkte erfordern neue Abläufe.

Halten Sie Ihr System „frisch“ und aktuell!

Wählen Sie einen Anbieter, mit dem laufende Änderungen relativ rasch umsetzbar sind.

Wie flexibel ist Ihre geplante Software?

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12. Produktionsleitung Kündigt -
Wie verhindere ich das?

Wenn das gesamte Produktionswissen im Kopf einer einzigen Person steckt, wird jede Kündigung, jeder Krankenstand und jeder Urlaub zum Risiko. Was heute noch funktioniert, kann morgen zum Stillstand werden. Und überforderte Produktionsleiter, die mit veralteten Tools arbeiten müssen bleiben nicht lange.

Direkte Auswirkungen für Sie:
Abhängigkeit von Schlüsselpersonen, Know-how-Verlust, Stress, ungeordnete Übergaben, längere Einarbeitung und ein massives Risiko für Lieferfähigkeit und Wachstum.

Unsere Lösung
Wissen im System statt nur in Köpfen

Future Factory macht Prozesse, Aufträge, Ressourcen, Dokumente, Rückmeldungen und Zuständigkeiten transparent. Automatisierung nimmt täglich mühsame Arbeit ab. Das entlastet die Produktionsleitung und macht den Betrieb weniger abhängig von einzelnen Personen.

Das bedeutet:
Ihr Unternehmen wird robuster, skalierbarer und kann auch dann stabil weiterlaufen, wenn Schlüsselpersonen ausfallen.

11. Häufige Fehler

Fehler entstehen selten aus Absicht. Sie entstehen, weil Informationen fehlen, Prozesse nicht klar sind, alte Zeichnungen verwendet werden oder Arbeitsschritte nicht sauber dokumentiert sind.

Direkte Auswirkungen für Sie:
Nacharbeit, Materialkosten, Terminverzug, Reklamationen, unzufriedene Kunden und im schlimmsten Fall verlorenes Vertrauen.

Unsere Lösung
Standardisierte Workflows und lückenlose Prozessinformationen

Future Factory reduziert Fehlerquellen durch klare digitale Abläufe, zentrale Dokumente, saubere Aufgabensteuerung und Qualitätsinformationen im Prozess. Mitarbeiter arbeiten mit den Informationen, die wirklich aktuell und relevant sind. Und das sofort sichtbar, ohne langes Suchen

Das bedeutet:
Fehler werden nicht nur nachträglich korrigiert – sie werden früher verhindert.
Reduzieren Sie Ihre Kosten und sorgen Sie für zufriedene Kunden.

10. Niemand weiß sofort wo der Auftrag wirklich steht

„Wann kann ich liefern?“ und „was ist verspätet?“ kosten Zeit durch Nachfragen und Suchen. Falsche Prioritäten führen zu längeren Durchlaufzeiten, Verspätungen und Kundenbeschwerden.

Direkte Auswirkungen für Sie:
unzufriedene Kunden, weniger Wiederbeauftragungen, Marge frisst sich durch Mehrkosten und Abklärungen selbst auf.

Unsere Lösung
Echtzeit-Auftragsstatus

Future Factory macht den Status von Aufträgen sichtbar. Produktionsdetails, Ressourcenbelegungen, erledigte Tätigkeiten, offene Schritte und Rückmeldungen werden dort verfügbar, wo sie gebraucht werden.

Der Verkauf kann besser einschätzen, wann geliefert werden kann.
Die Produktionsleitung sieht, was läuft und was hängt.
Mitarbeiter sehen ihre Aufgaben und relevante Informationen.
Die Geschäftsführung bekommt mehr Ruhe, weil weniger operativ eskaliert.

Der Effekt: Weniger Nachfragen. Weniger Suchzeit. Weniger Chaos. Mehr Lieferfähigkeit.

9. Unproduktive, Schlechte Prozesse

Doppelte Eingaben, manuelle Abstimmungen, Wartezeiten, Laufzettel und unklare Zuständigkeiten bremsen die gesamte Fertigung aus. Jeder einzelne Umweg wirkt harmlos, bis er sich täglich wiederholt.

Direkte Auswirkungen für Sie:
Höherer Personalaufwand, mehr Fehler, längere Durchlaufzeiten, sinkende Produktivität und ein Unternehmen, das mit jedem neuen Auftrag chaotischer wird.

Unsere Lösung
Durchgängige digitale Prozesse statt Produktionschaos

Future Factory digitalisiert Workflows, automatisiert wiederkehrende Abläufe und verbindet relevante Informationen in einem System. Aufgaben, Status, Zeiten und Dokumente werden dort verfügbar, wo sie gebraucht werden.

Das bedeutet:
Ihre Prozesse werden schneller, klarer und skalierbarer – ohne dass ständig jemand hinterhertelefonieren muss. Also geringere Kosten, weniger Fehler und zufriedene Kunden.

8. Geringe Marge

Viele CNC-Betriebe haben volle Auftragsbücher – aber am Ende bleibt trotzdem zu wenig Gewinn übrig. Das Problem liegt oft nicht im Umsatz, sondern in unsichtbaren Kostenfressern.

Direkte Auswirkungen für Sie:
Sinkender Deckungsbeitrag, zu wenig Budget für Investitionen, Druck auf Preise, Stress in der Geschäftsführung und gebremstes Wachstum.

Unsere Lösung
Transparenz über Kosten, Deckungsbeiträge und Produktivität

Future Factory macht sichtbar, welche Aufträge, Arbeitsschritte und Prozesse wirklich profitabel sind. Planung, Zeiterfassung, Nachkalkulation und Auswertung greifen ineinander.

Kosten reduzieren

Rüstzeiten reduzieren, Den Einkauf optimieren,  Such- und Abstimmungszeiten reduzieren, Fehler durch guten Kommunikationsfluss vermeiden und vieles mehr. Mit Future Factory verfügen Sie über viele Möglichkeiten zur Kostenreduktion.

Das bedeutet:
Sie erkennen nicht nur, dass Marge fehlt – Sie sehen, wo sie verloren geht und optimieren gezielt Kostenfresser

7. Laufzettel, Excel und manuelle BDE fressen Ihre Marge

Zeiten werden handschriftlich auf Laufzetteln festgehalten und später mühsam nacherfasst. Nachkalkulation wird dadurch zu aufwendig, um sie regelmäßig zu machen. Mitarbeiterleistung bleibt nicht messbar.

Direkte Auswirkungen für Sie:
Viel bürokratischer Aufwand. Preise passen nicht, sinkende Deckungsbeiträge werden erst mit Verzögerung erkannt, es fehlt Kapital für Investitionen.

Unsere Lösung
Arbeitsstationen für Betriebsdatenerfassung

Mitarbeiter können Tätigkeiten starten, Zeiten erfassen, Arbeitsschritte rückmelden und Dokumente einsehen. Je nach Prozess kann die Erfassung über einfache Eingaben, Scanner, Chip oder Mitarbeiternummer erfolgen.

Wichtig ist: Die Erfassung wird so einfach wie möglich.

Denn eine BDE funktioniert nur dann, wenn sie im Alltag akzeptiert wird. Nicht, wenn sie nach Bürokratie riecht.

Das Ergebnis:
Weniger Nacherfassung. Bessere Daten. Schnellere Rückmeldungen. Saubere Grundlage für Planung und Nachkalkulation.

6. Sie wissen zu spät, ob der Auftrag wirklich Geld bringt

Ohne saubere Zeitdaten lässt sich im Nachhinein nicht sagen, ob ein Auftrag wirklich profitabel war. In einer Branche mit vielen Anbietern und extrem knapper Vorkalkulation ein handfestes Risiko.

Direkte Auswirkungen für Sie:
Fehlkalkulationen bleiben unbemerkt, bis die Marge spürbar sinkt.

Unsere Lösung
Nachkalkulation aus echten Betriebsdaten

Wenn Zeiten, Ressourcen und Arbeitsschritte sauber erfasst werden, entsteht eine reale Datenbasis. Dadurch wird sichtbar, wo Geld verdient wird und wo es verschwindet.

Sie erkennen, welche Aufträge sauber kalkuliert waren.
Sie sehen, wo Rüstzeiten aus dem Ruder laufen.
Sie können Maschinenzeiten und Arbeitsschritte besser bewerten.
Sie schaffen bessere Grundlagen für zukünftige Angebote.

Das ist der Unterschied zwischen „viel Arbeit“ und „profitabler Arbeit“.

6. Ungenaue Vorkalkulation

Stundenlange Kalkulationen, unsichere Preise und die ständige Angst, den Auftrag zu günstig anzubieten – das kostet Zeit, Nerven und Gewinn.

Auswirkungen: sinkende Kundenzufriedenheit durch vermeidbare Fehler, Abhängigkeit von einzelnen erfahrenen Mitarbeitenden.

Unsere Lösung

Future Factory Vorkalkulation

erstellt auf Basis von Stücklisten, Rüst- und Laufzeiten präzise Kalkulationen bereits vor Produktionsbeginn. So kalkulieren Sie schneller, sicherer und profitabler.