Registrierkassenpflicht

Im Rahmen der österreichischen Steuerreform 2015 wurde von der Bundesregierung die sogenannte Registrierkassenpflicht beschlossen.

Genaue Details dazu werden erst durch die entsprechenden Gesetze bekannt werden.

Eine aktuelle Information zum aktuellen Stand finden Sie laufend auf folgender Seite:
www.registrierkassenpflicht.net

Bekannt ist bisher Folgendes:

Registrierkassenpflicht

Betriebe mit einem Jahresumsatz von über 15.0000 Euro werden eine elektronische Aufzeichnung aller Transaktionen durchführen müssen. Bisher war die Grenze aufgrund der Barbewegungsverordnung bei 150.000 Euro.

Die bisherige Erfassung mittels händischer Paragons oder Stricherlisten wird nicht mehr ausreichen.

Ausnahmen wird es wahrscheinlich nur für kleine Vereinsfeste, mobile Händler und „Gruppen mit kalten Händen“ (etwa Maronibrater, Fiakerfahrer, Obst- und Gemüsehändler auf Bauernmärkten, usw.) geben.

Belegpflicht

Bei jedem Barverkauf wird der Händler verpflichtend einen Beleg ausstellen müssen. Auch dann wenn der Kunde gar keinen Beleg benötigt.

INSIKA System

Die Absicherung gegenüber Manipulationen wird wahrscheinlich mithilfe des deutschen INSIKA-Systems („Integrierte Sicherheitslösung für messwertverarbeitende Kassensysteme“) durchgeführt werden.

Dabei wird mit Hilfe einer Smartcard für jede Transaktion ein fälschungssicherer Verschlüsselungscode (elektronische Signatur) erstellt. Diese Code wird mit dem Originalbeleg abgespeichert werden müssen. Eine nachträgliche Manipulation im Beleg kann somit erkannt werden.

Unklar ist noch, ob diese Belegdaten und Verschlüsselungsdaten nur am PC für eine spätere Finanzprüfung gespeichert werden müssen, oder ob diese Daten täglich oder sogar laufend auf einen Server des Finanzministeriums übertragen werden müssen.

Future Factory und Registrierkassenpflicht

Unsere Software wird natürlich, sobald die genauen Regeln vom Finanzministerium veröffentlicht werden, so schnell wie möglich an diese neuen Anforderungen angepasst werden.